Herausforderungen

Bei unserem ersten Gespräch reden wir u.a.

  • über den Versuch, „es allen recht machen“ zu wollen,
  • über die Angst, Kindern die Zukunft zu verbauen,
  • über Nähe und Distanz zu Kindern,
  • über den Umgang mit Kritik von Eltern und
  • über „nachhaltiges Lernen“.

Viel Vergnügen!


Schulplausch offline hören:

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Herzlichen Glückwunsch zu eurem gelungenen Start, Frau Schul und Herr Plausch!

    Ein wirklich interessantes und neues Format. Mir sind beim Hören direkt ein paar Gedanken gekommen. In Anbetracht meiner Vorbereitung auf den Elternsprechtag muss ich mich leider ein wenig kürzer fassen.
    Zum Thema Zukunft verbauen: Ich denke, um die Zukunft zu verbauen, muss ich die Zukunft kennen. Kinder, die in diesem Jahr Abitur gemacht haben, wurden (wenn ich mich nicht verrechnet habe) im Jahr 2003 eingeschult. Im Jahr 2003 waren Youtube und Facebook noch nicht einmal gegründet. Auch Smartphones und Tablets waren Zukunftsmusik (wenngleich es PDAs schon ein paar Jahre gab). Nur vier Beispiele von Dingen, die man heute vielen Jugendlichen nicht mehr wegnehmen darf.
    Die Zukunft verbauen können wir nicht, da wir sie nicht kennen. Indem wir in der Grundschule aber basale Kompetenzen als tragfähige Grundlagen aufbauen, können wir Zukunft ermöglichen. Wie auch immer sie denn aussehen mag – im Jahr 2027.

  2. Auch ich möchte zum gelungenen Auftritt gratulieren!

    Schulplausch ist ein Format, was vollkommen neu, aber bestimmt notwendig ist, denn genau solche Gespräche sind es, die mir persönlich im Alltag fehlen.
    In der Schule ist dazu zu wenig Zeit, selbst sogenannte „Gesprächsrunden“ arten in den meisten Fällen in „Dienstversammlungen“ aus – Pädagogik, Ideen, Ängste kommen immer zu kurz – mir kommt es so vor, als würden viele meiner KollegInnen auch „Schulplausch“ für vertane Zeit sehen.

    Ich würde gerne mitplauschen, aber zunächst höre ich mir eure Gespräche gerne an und bin sehr gespannt auf das nächste Gespräch.

    Ich werde eure Seite gerne auf der Tigerklasse empfehlen, denn ich denke auch für Eltern kann „Schulplausch“ Neues, Nachdenkenswertes bieten und vor allem ein Einblick in „unser
    Lehrerdenken“ fern ab von nicht gemachten Hausaufgaben, fehlenden Entschuldigungen, Besprechungen über Leistungsbeurteilung und Leistungsverhalten.

  3. Hallo, liebe Frau Schul und lieber Herr Plausch,
    Ich freue mich sehr, nach der Probeplauscherei nun das erste „richtige“ pädagogische Gespräch veröffentlicht zu sehen und zu hören. Ich gebe dodo da vollkommen recht, dass diese inhaltliche Auseinandersetzung mit wichtigen Themen an Schule oft zu kurz kommt. Ich hab schon das Gefühl, dass KollegInnen sich solche Gespräche wünschen, aber auch wiederum Angst haben, zu deutlich Stellung zu beziehen, bzw. zu wenig selbstkritisch Dinge hinterfragen oder nur froh sind, wenn alles irgendwie läuft und es keinen Protest gibt …
    Ich werde nun gespannt auf weitere Gespräche warten. Ich denke sogar, dass ich mir diese Gespräche mehrmals anhören werde. An mancher Stelle hätte ich gern mitgeplauscht und etwas eingeworfen, aber das kann ich ja per Kommentar noch nachholen.
    Eine besondere Bemerkung war die von Frau Schul „… Wenn ich einem Kind einen besonderen Moment ermöglicht habe …“. Oh ja, meine eigenen Erwartungen hinunterschrauben und weniger selbst Druck auf mich ausüben. Das ist ein großes Stichwort und arbeitet in mir seit eurer Veröffentlichung.
    Eine großartige Idee, ich bin auf die nächsten Themen gespannt und bin froh über diese Abwechslung und Neuerung in der Schulbloglandschaft.
    Und die Idee der Empfehlung an die Eltern werde ich im Hinterkopf behalten …
    Vielen Dank für eure Innovation.

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